Schrittgeschwindigkeit ist sicherer als 20 km/h!

Ist die WiSe für den Erhalt der Schrittgeschwindigkeit in der Altstadt?

 

 

Auf jeden Fall!

 

Auch Fahrräder können in Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein.  

Barrierefrei, Fußgänger-freundlich und sicher soll die Strecke sein. Deshalb plädieren wir für den Erhalt der Schrittgeschwindigkeit. Auch entlang der Langgasse und in Richtung Bahnhof.

Was meinen Sie? Verkehrsentlastung-bw@gmx.de ist die Adresse für Ihre Ansicht!

 


Seeehr interessante Hauptversammlung!

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Die WiSe ist halt einfach großartig: Bei unserer Hauptversammlung am 10.09.21 war es möglich, online dabei zu sein!

 

Ohne finanziellen Mehraufwand haben wir unsere Mitglieder auch zur Teilnahme per Konferenzschaltung einladen können, so dass die Sitzung problemlos von zuhause, vom Urlaubsort oder von der Reha aus verfolgt werden konnte. Und man sich, wenn gewünscht, von dort aus auch zu Wort zu melden konnte.

Zusätzlich zum voll besetzten Sitzungssaal gab es so eine rege Teilnahme. Was wahrscheinlich auch daran lag, dass sich im Anschluss zur Sitzung drei Bürgermeisterkandidaten vorgestellt haben.

 

Herr Schneider, Herr Rist und Herr Zaffran hatten sich zum „Speed-Dating“ für jeweils 15 Minuten bereiterklärt. Die Herren haben sich, nach einer kurzen Vorstellung, den Fragen der WiSe-Mitglieder gestellt und sind anschießend noch zum inoffiziellen, gemütlichen Austausch geblieben.

 

Wir freuen uns sehr über die Bereitschaft der drei Kandidaten, sich in diesem Rahmen vorzustellen – Herzlichen Dank nochmal - und sind sehr gespannt, wie das Ergebnis der Wahl am 24.10.21 sein wird.

 

 

Außerdem freuen wir uns, dass das Format der online-Übertragung reibungslos funktioniert hat und planen, dies für unsere öffentlichen Fraktionssitzungen ebenso anzubieten.



HSG – Wir haben getan, was wir konnten…

Quelle: Google Earth
Quelle: Google Earth

Bei der Sitzung am 22.07.21 haben wir unseren konstruktiven Antrag zum HSG (hier einzusehen) zurückgezogen.

 

Die Diskussion im Vorfeld machte deutlich, dass die Meinungen im Gremium weitestgehend feststehen. So konnten wir nur mit einer mehrheitlichen Ablehnung rechnen, was wir sehr bedauerlich finden. Vor allem in Hinblick auf die vielen Wimpfener*innen, die sich bei uns gemeldet haben und ihren Ärger über die Entscheidung für den Kubus zum Ausdruck gebracht haben.

 

 

Es geht also weiter: Planung – Abriss – Neubau. Die Kostenschätzung hat sich schon jetzt selbst überholt, inzwischen liegt sie bei knapp 34 Mio €. Der finanzielle Spielraum Bad Wimpfens wird durch die Maßnahme für viele Jahre von dieser Investition bestimmt werden.


Sanierung und Neubau am HSG geplant

Bad Wimpfen muss ein gutes und sicheres Gymnasium haben - deshalb muss die Sanierung von Klostergebäude und Anbau auch so schnell wie möglich angegangen werden!

 

Zusätzliches soll aber ein dreistöckiges Gebäude (siehe Plan), Kubus genannt, errichtet werden, um naturwissenschaftliche Fachräume unterzubringen.  Wir fragen uns:

 

1. Seit Jahren sinken die Schüler*innenzahlen am HSG, eine Trendwende ist nicht 

    in Sicht – wie können wir in da einen Erweiterungsbau planen?

 

2. Der Umbau von Klostergebäude und Anbau ist mit 16,2 Millionen Euro         

    veranschlagt, der Neubau mit zusätzlichen 7,3 Millionen Euro. Insgesamt ist     

    also mit MINDESTENS 21,5 Millionen Euro Kosten zu rechnen – wie sollen die

    finanziert werden?

 

3. Was für ein finanzieller Spielraum bleibt für andere notwendige Maßnahmen in

    der Stadt?

 

 

4. Wir haben durch die Pandemie eine Haushaltssperre und wissen nicht, wie die Entwicklung weitergeht. Sind Investitionen in solcher Höhe gerade

   grundsätzlich zu verantworten?

 

5. Die Baustelle am Solebad beschert uns aktuell eine Kostensteigerung von 33 % (und das Solebad ist noch nicht eröffnet…) – was lässt uns davon ausgehen, dass wir

    bei den Sanierungsmaßnahmen für das HSG nicht dem Gleichen zu rechnen haben? 

 

Weil einem von den vielen Millionen Euro ganz schwindlig wird, hier noch einmal kurz:

Wir sind FÜR die Sanierung des HSG!

 

Wir sind FÜR gute Ideen, wie die vorhandenen Gebäude so instand gesetzt werden können, dass gut und sicher gearbeitet werden kann. Und dass hier auch die Fachräume adäquat unterbracht sind (geht doch in anderen älteren Schulen auch).

 

Wir sind NICHT DAFÜR, ein zusätzliches Gebäude zu errichten, weil

 

-          es bei sinkenden Schüler*innenzahlen nicht gerechtfertigt ist

-          es den Blick auf das Bollwerk verbauen würde

-          es eine weitere riesige Baustelle mitten in Bad Wimpfen bedeutet

-          es viele Millionen verschlingen würde und die eine oder andere Million mehr eben nicht egal ist!

 

 

 


Wir haben Räder gezählt!

Am  06.07.21 am Neckartalradweg unterhalb der Eisenbahnbrücke Richtung Bad Friedrichshall waren vergnügte WiSes in zwei-Stunden-Schichten im Einsatz und hier ist das Ergebnis:

 

Von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends waren insgesamt 666 Räder unterwegs – hin und  her, von Bad Wimpfen in Richtung Untereisesheim oder Bad Friedrichshall, von Bad Friedrichshall in Richtung Bad Wimpfen oder Untereisesheim und von Untereisesheim in Richtung Bad Wimpfen oder Bad Friedrichshall. Verwirrt? Kein Problem, die Tabellen, die das Ganze deutlich darstellen, sind weiter unten zu finden.

 

666 Fahrräder in zwölf Stunden sind im Durchschnitt 1,08 Räder pro Minute, an einem Werktag zur touristischen Hochsaison. Gezählt worden ist der CO²-arme Pendlerverkehr genauso wie der zwölfköpfige Kegelausflug aus NRW.

 

Wir nehmen mit:

 

  • Es hat Spaß gemacht, auch wenn eine Verkehrszählung aus und in drei Richtungen unerwartet viel Konzentration gefordert hat.
  • Wir werden die Zählung beim nächsten Mal um zwei Stunden bis 20 Uhr verlängern und in kleinere Takte unterteilen, um noch aussagekräftigere Zahlen zu bekommen.
  • Obwohl wir an einer der verkehrstechnisch schwierigsten Stelle gezählt haben (scharfe Kurve, nicht gut einsehbar), gab es zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Schwierigkeiten für die Verkehrsteilnehmer.
  • Gespräche mit neugierigen Passanten („Was macht’n Ihr do?“) haben zu 100% ergeben, dass kein Schnellradweg gewünscht wird (auch nicht von den Pendlern, die mit uns gesprochen haben). Ein Ausbau sei nicht nötig, nur der Belag brauche an vielen Stellen eine Überarbeitung.

Soweit unser bisheriges Ergebnis der Zählung.

Ein Kompromissvorschlag, der von der Stadtverwaltung mit dem Gemeinderat ausgearbeitet worden ist, wird zurzeit beim Regierungspräsidium geprüft.

 

Wir halten Sie auf dem Laufenden!


Am Neckar mit dem SWR - Fernsehen

Am Donnerstag, 20.05. um 20.15 Uhr wurde über den geplanten Radschnellweg Bad Wimpfen - Heilbronn in „Zur Sache Baden-Württemberg“ im SWR-Fernsehen berichtet. 

 

Einige WiSes und Tal-Bewohner sind zu ihrer Meinung über die Pläne des Verkehrsministeriums befragt worden. Verkehrsminister Winfried Hermann hat in der Sendung  auch Stellung bezogen. Es ist ein interessanter Beitrag zu diesem wichtigen Thema entstanden – anschauen lohnt sich!

Bitte nur auf nebenstehendes Bild klicken


Super Sache! Oder???

Quelle: Privat
Quelle: Privat

Ein Radschnellweg, der viele Pendler dazu bringen soll, regelmäßig vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen – klingt doch gut!

Ja, wenn das Ganze nicht entlang der Neckaraue geplant wäre, also einem Gebiet, in dem noch so etwas wie ein ökologisches Gleichgewicht herrscht und wo die Natur zumindest nachts und bei schlechtem Wetter ihre Ruhe hat.

Deshalb muss jetzt erst einmal ganz rational errechnet werden, ob die Errichtung eines Radschnellwegs unterm Strich sinnvoll ist. In einer Ökobilanz müssen die ökologischen Kosten, die durch den Bau entstehen, mit dem ökologischen Nutzen, der durch potentielle Mehr-Fahrten entsteht, gegengerechnet werden.

Wenn herauskommt, dass es sich für die Umwelt am Ende lohnt, dass der bestehende Radweg massiv ausgebaut, beleuchtet, im Winter gestreut und eine zusätzliche Brücke gebaut wird – dann ist es nur vernünftig, das Projekt zu unterstützen.

Wenn aber herauskommt, dass die Natur außer für den PKW-Verkehr jetzt auch noch für den Radverkehr kaputt gemacht wird, müssen Alternativen her.

 

Gut ausgebaute Radwege sind wichtig und wir WiSes setzen uns für den Ausbau des Radwegenetzes ein. Aber nur weil „Radweg“ drauf steht, macht es nicht automatisch auch Sinn…

 

 

Wir haben unsere Bedenken in einem Brief an Verkehrsminister Hermann formuliert, der hier einzusehen ist:

 

Quellenangaben: Privat/ Präsentation Regierungspräsidium Stuttgart


WiSe Youtube Kanal
WiSe Youtube Kanal

Kontakt WiSe

Claus Herz

Kirschenweg 8

74206 Bad Wimpfen

MAIL: info@wise-bw.de

 

Spenden werden gerne angenommen unter:

Vereinigung WiSe 

KSK Heilbronn

BIC: HEISDE66XXX

IBAN: DE 48 620 500 00 0000 577 966

Kennwort: Spende

 

B.I.N.N             Bürgerinitiativen- Netzwerk Neckartal

MAIL: binn-bw@gmx.de

Partner der Bürgerinitiative  WiSe           Wimpfener Strassen entlasten 

Hier gehts zu BINN
Hier gehts zu BINN

 

 

WiSe setzt sich für ein lebenswertes Bad Wimpfen ein! Und für eine Region, in der die Menschen langfristig gute Lebensbedingungen haben. Deshalb sind wir auch Mitbegründer des BINN und Fans dieser Vernetzung!