Warum in Deutschland jeder Tropfen zählt

Deutschland trocknet aus. Das zeigen Satellitendaten, dıe das kanadische Global Institute for Water Security im Auftrag der NASA auswertet. „Deutschland hat in 20 Jahren Wasser im Umfang des Bodensees verloren”, bilanzıerte Jay Famiglietti, der Direktor des Instituts. Damit gehöre Deutschland weltweit den Ländern mit dem höchsten Wasserverlust. Schuld ist der Klimawandel. Die heißen Sommer der Jahre 2018 bis 2020 haben den Boden ausgetrocknet es sickerte weniger Wasser ıns Grundwasser. Das konnte der verregnete Sommer des letzten Jahres nicht ausgleichen. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat in einer aktuellen Studie die weitere Entwicklung abgeschätzt. Das Fazit: „Infolge des Klimawandels drohen in Deutschland sinkende Grundwasserspiegel.” Hinzu kommt, dass sowohl Dürren als auch extreme Starkregen wie 2021 ım Ahrtal zunehmen werden. Obwohl Wasser knapper wird, steigt

 

der Verbrauch seit Jahren an: in privaten Haushalten, vor allem aber in Industrie und Landwirtschaft. Denn in heißen Sommern müssen mehr Felder beregnet werden, damit noch etwas wächst. Wasser sparen alleine reiche jedoch nicht, um das Problem zu lösen, meint das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Damit sich neues Grundwasser bilden kann, muss Regenwasser versickern. „Doch heute fließe es zum - großen Teil auf die Wasserautobahn, also in Gräben und Flüsse, und ist wenige Tage später in der Nordsee“, so das UFZ. Die Lösung: Versiegelte Flächen aufbrechen, begradigte Wasserläufe renaturieren, neue Auwälder anlegen, Moore wieder vernässen, mit Bio-Landbau Humus aufbauen, weil der Wasser speichert. Wasser zurückhalten können auch Hausbesitzer, indem sie Regenwasser in Zisternen speichern und es nutzen, um Toiletten zu spülen und den Garten zu bewässern. If

 


Dieser Beitrag wurde aus der Zeitschrift "Schrot & Korn" kopiert


„Lass die Sonne rein“-Aktion im SWR-Fernsehen

Immer mehr Menschen verstehen, dass die Natur es gut mit uns meint: Mit Wind und Sonne stellt sie uns immer und überall Energie zur Verfügung, ohne dass dafür Dörfer abgerissen werden oder hochgefährliche Abfälle untergebracht werden müssen.

 

Außerdem ist man mit Sonnenenergie, die vom Dach, Balkon oder der Hausfront „geerntet“ wird, so unabhängig wie nur möglich von politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen.

 

Das SWR-Fernsehen hat das Thema Photovoltaik im April in den Sendungen Landesschau und Marktcheck aufgegriffen und ist auf uns zugekommen, weil es unsere Aktion „Lass die Sonne rein“ interessant und sinnvoll findet. Es sind zwei Berichte zu dem sehr erfolgreichen Projekt entstanden, die hier zu sehen sind:



Antrag auf Moratorium gescheitert

In der März-Sitzung des Gemeinderates haben wir einen Antrag zur Tagesordnung gestellt:

 

Bis die Ausgaben und der Ablauf für Um- und Neubau am HSG wieder zuverlässig kalkulierbar sind, sollte die kostenintensive Weiterplanung ruhen.

Außerdem sollte die dringend notwendige Sanierung des Klosters vor dem Neubau realisieren werden.

 

Hier einige der Gründe, die wir angeführt haben:

 

  • Die veranschlagten Kosten sind schon jetzt von ursprünglich 19,6 Millionen € auf 34,6 Millionen € gestiegen. Und das ist die Zahl, die uns VOR Kriegsbeginn genannt wurde.
  • Für den angemeldeten Platzbedarf von vier zusätzlichen Klassenräumen, bzw. naturwissenschaftlichen Fachräumen könnten vorübergehende Maßnahmen ergriffen werden, die im Vergleich unkompliziert und günstiger umzusetzen sind. Und zukünftig anderweitig eingesetzt werden könnten (z.Bsp. als Unterbringung für Geflüchtete). Hierzu ganz aktuell ein Beispiel: Schulanbau in Neuenstadt[9761].pdf
  • Die Argumentation, den Neubau vor der dringend notwendigen Sanierung des Klosters zu planen, war die Planungssicherheit bzgl. der Kosten bei Neubauten. Dieses Argument fällt nun weg, deshalb wäre eine Umkehr des Ablaufs sinnvoll.

 

Leider sind die Kolleg*innen des Gemeinderats und Bürgermeister Zaffran unserem Antrag nicht gefolgt.

 

 

Wir hoffen sehr, dass wir mit unseren Befürchtungen nicht recht behalten!


Ziel ist die Schwammstadt

In der Gemeinderatssitzung vom März wurde der Antrag der WiSe auf die Einbringung wasserdurchlässiger Beläge bei den neuen Baumaßnahmen der Stadt einstimmig verabschiedet.

 

Das wird nicht für zu asphaltierende Straßen gelten.

Dass es überlebenswichtig sein kann, dass Flächen so viel Wasser wie möglich aufnehmen können, haben wir bei der Katastrophe im Ahrtal erlebt. Wasserdurchlässige Beläge sind angesichts der Klimakatastrophe in mindestens in zwei Hinsichten geboten:

Trockenzeiten in nie gekanntem Ausmaß kommen auf uns zu – durch die durchlässigen Beläge kann Regenwasser in die Grundwasserspeicher gelangen und fließt nicht durch die Kanalisation ab.

Bei Starkregen ist die Aufnahmekapazität des Bodens größer und die Auswirkungen können weniger fatal sein.

Wir sind natürlich noch weit weg von der sog. Schwammstadt ( Schwammstadt – Wikipedia ), aber ein kleiner Schritt in die richtige Richtung war der einstimmige Entschluss des Gemeinderates im März auf jeden Fall!

 

 

 

Mehr erfahren über das Prinzip!!

 

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Jetzt geht’s noch um die Details…

In der März-Gemeinderatssitzung ist nach einem Antrag der WiSe entschieden worden, dass Bad Wimpfen um einen Treffpunkt für größere Kinder und Jugendliche reicher werden soll – wir freuen uns sehr!

 

Nun wird es darum gehen, den Standort festzulegen, angedacht ist eine Fläche am Seegartenparkplatz. Was genau erstellt werden wird, kommt auch auf die Ideen, Wünsche und Vorschläge der jungen Wimpfener an. Wir halten einen reinen Bolzplatz (oder „soccer cage“, wie man das heute nennt) nicht für den richtigen Weg, weil ja Fußball immer noch weit überwiegend nur von Jungs gespielt wird.

 

Bestimmt wird ein Ort entstehen, an dem sich alle jungen Wimpfener zuhause und aufgehoben fühlen!

 

 


Die Menschen in der Ukraine registrieren dankbar jedes Zeichen, mit dem wir aus der sogenannten freien Welt unsere Unterstützung signalisieren. Außerdem gibt es eine überwältigende Bereitschaft, sich gegen die maßlose Aggression Putins zu wenden.

 

Deshalb hatten wir die Idee, mit der Aktion „no money – no war“ dazu aufzurufen, sonntags das Auto stehen zu lassen und so die den Krieg unterstützenden Einnahmen von Putin zumindest einzuschränken.

Als eine kommunalpolitische Vereinigung wollen wir dabei nicht unser eigenes Engagement in den Vordergrund stellen, sondern die Botschaft so weit wie möglich gestreut und umgesetzt sehen. Wir stehen aber zu und hinter der Kampagne und sind gerne zu Gesprächen darüber bereit.

Wir freuen uns, wenn Sie mit die Verbreitung unterstützen und dadurch zu einer Welle der gelebten Solidarität mit den Menschen in der Ukraine beitragen helfen.


Die WiSe stimmt gegen die Senkung des Gewerbesteuer-hebesatzes und lehnt den Haushalt 2022 ab

In der Gemeinderatssitzung im Februar wurde gegen die ausdrückliche Positionierung und die Stimmen der WiSe der Gewerbesteuerhebesatz von 370 v.H. auf 340 v.H. gesenkt.

 

Warum halten wir das für einen schlechten Schritt?

 

Ausführlich wird im vorliegenden Haushalt erklärt, dass Bad Wimpfen viel Geld braucht und in den kommenden Jahren noch viel mehr Geld brauchen wird. Zum Beispiel hier:

 

S. 8, 1, Abs. 3: „Es ist zu befürchten, dass insgesamt über alle Ebenen ein strukturelles Defizit entsteht, weil die Einnahmen- und Ausgabenschere immer weiter auseinandergeht. Die weiterhin guten Steuereinnahmen reichen dann nicht aus.“

S. 9 , 2, Abs 2: „Mit der Sanierung des Gymnasiums wurde eine Maßnahme begonnen, die die Finanzen der Stadt auf Jahre bestimmen wird und die Verschuldung an die Grenzen der finanziellen Leistungsfähigkeit führen kann.“

 

Nun haben wir während der Corona-Jahre aus finanzieller Sicht enorm davon profitiert, dass u.a. mit der Lidl-Deutschlandzentrale ein Unternehmen hier angesiedelt und gewerbesteuerpflichtig ist, das während der Pandemie enorme Gewinne verzeichnet hat.

 

Mit einem solchem Geldsegen aus Gewerbesteuer ist langfristig aber nicht zu rechnen, weil über die Kreisumlage künftig ein großer Teil in den Landkreis Heilbronn fließen wird. Finanzkräftige helfen finanzschwächeren Kommunen – und das ist richtig so, Bad Wimpfen hat von diesem Prinzip jahrelang profitiert.

 

 

 

Der Haushalt legt also dar, dass wir in naher Zukunft sehr viel Geld brauchen. Dass die guten Einnahmen im Moment nicht ausreichen werden. Und gleichzeitig sollen wir sehr reichen Unternehmen ein Steuergeschenk von über € 1.000.000 im Jahr machen - das passt doch nicht zusammen!

 

Dabei muss man wissen, dass unser bisheriger Hebesatz von 370 v.H. im Vergleich zum Umfeld nicht unangemessen hoch ist. Hebesätze aus der Region:

 

Bad Rappenau 380

Bad Friedrichshall 360

Gundelsheim 390

Neckarsulm 340

Heilbronn 420

 

Ein Gewerbesteuerhebesatz von 370 v.H. bedeutet, dass die Unternehmen von ihrem Gewinn ab € 24.000 (die nicht versteuert werden müssen) ca. 13% als Steuer abführen müssen – das erscheint uns im Vergleich zu dem, was wir als Lohn- und Einkommenssteuer von unseren Bürgern fordern, vertretbar!

 

Es gab seit der ersten Vorstellung des Haushalts im vergangenen November viele Gespräche über die Gründe dieses Vorschlages.

Einer davon war die Attraktivierung des Standortes Bad Wimpfen für weitere Gewerbeansiedlungen.

 

Aus vielen Gründen halten wir es für unverantwortlich, die bisher unbebauten Flächen unserer Stadt weiter zu verplanen. Unsere Sicherheit in der Zukunft, unser Wohlstand und gutes Leben hängen zwingend davon ab, mit der Betonierung unseres Bodens aufzuhören. Wir brauchen jede freie Fläche für die Sicherung unserer Versorgung, für den Umgang mit dem Klimawandel und für ein modernes Wassermanagement. Seit der Zeit, in der der letzte Flächennutzungsplan entstanden ist, hat sich wirklich fast alles maßgeblich verändert – deshalb muss sich auch unsere Stadtplanung maßgeblich verändern.

 

Wir hätten also mit diesem Haushalt und der damit verbundenen Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes einer Art Quadratur des Kreises zustimmen sollen – und das konnten wir uns und den Wimpfener Bürgern gegenüber nicht verantworten.

Deshalb haben wir gegen die Senkung und gegen den Haushalt gestimmt.

Was ist der Gewerbesteuerhebesatz?


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Kontakt WiSe E.V.

Claus Herz

Kirschenweg 8

74206 Bad Wimpfen

MAIL: info@wise-bw.de

 

Spenden werden gerne angenommen unter:

WiSe - Wimpfener Stadtentwicklung e.V.

KSK Heilbronn

BIC: HEISDE66XXX

IBAN: DE 48 620 500 00 0000 577 966

Kennwort: Spende

 

B.I.N.N             Bürgerinitiativen- Netzwerk Neckartal

MAIL: binn-bw@gmx.de

Partner der Bürgerinitiative  WiSe           Wimpfener Strassen entlasten 

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WiSe setzt sich für ein lebenswertes Bad Wimpfen ein! Und für eine Region, in der die Menschen langfristig gute Lebensbedingungen haben. Deshalb sind wir auch Mitbegründer des BINN und Fans dieser Vernetzung!